„Na, seid ihr schon aufgeregt? Freut ihr euch schon?“ – Alle unsere Lieben haben mit uns mitgefiebert, aber ganz ehrlich – in den letzten Tagen hat für mich der Vorbereitungs-Stress überwogen. Haben wir an alles gedacht? Die Reise gut vorbereitet und dafür gesorgt, dass in unserer Abwesenheit mit unserer Wohnung alles gut ist? Und haben wir alles was wir brauchen eingepackt?
„Nehmt nicht zu viel mit – ihr fahrt ja nicht in die Wüste…“ Schon klar, aber trotzdem will man ja für alle Eventualitäten gut vorbereitet sein. Und so habe ich Monate im Voraus Packlisten erstellt, das Amazon-Konto bemüht und die Lieblings-Drogerie geplündert.
Und dennoch drehen sich meine Gedanken tagelang schon um die bevorstehende Abreise – unser großes Abenteuer. Immer wieder das Gefühl, irgendetwas wichtiges vergessen zu haben. Mein ständiger Belgeiter: die Organizer-App „Trello“. Ohne Werbung machen zu wollen kann ich dieses Helferlein für größere Vorhaben wärmstens empfehlen. Übersichtlich und intuitiv bedienbar lassen sich Kategorien und Checklisten erstellen und man behält tapfer und einigermaßen den Überblick. Aber die Anstrengung mit kleinem Kind auf dem Rücken und großem im Schlepptau Waschwannen voller Ausrüstung zu hieven, durch die Wohnung zu wuseln und das eine oder andere hektische Telefonat zu führen nimmt es einem natürlich nicht ab. Der letzte Tag vor unserer Abfahrt ist nochmal ein Kraftakt. Denn egal wie gut die Vorbereitung, wie langfristig die Planung: Letztlich kommt kurz vor knapp noch eins zum anderen und die geplante, entspannte Packphase wird zum Marathon…Doch wir haben es hingekriegt. Einen Tag später zwar als geplant, aber immer noch „just in time“ lichten wir die Anker.