Erste Etappe: Freiburg – Guéret

Endlich ist es geschafft – wir machen das Gespann startklar und um 20.30 Uhr sind wir auf der Piste. Der Große ist mächtig aufgeregt und schläft erst um 22 Uhr ein. Glücklicherweise verhält sich der Zwerg wie geplant. Eigentlich hatte ich mir um seine „Reisetauglichkeit“ am meisten Sorgen gemacht…Aber außer gelegentlichem Knatschen schläft er friedlich. Nicht so der Große. Er ist unruhig, findet keine Ruhe und scheint nicht wirklcih fit zu sein. So lande ich schließlich auf dem Rücksitz, zwischen meinen beiden kleinen Reisegefährten, während der Mann motiviert Kilometer reißt. Um 3 Uhr nachts ist Sense. Wir machen Halt in Le Montet und haben Glück: Direkt am Ortseingang gibt es einen großen Schotter-Parkplatz, auf dem die Schulbusse stehen. Wir quetschen uns dazwischen und fühlen uns zwischen den großen Vehikeln gut versteckt und geschützt für die restliche Nacht. Erstaunlich unkompliziert verfrachten wir die Kids in den Wohnwagen. Der kleine kriegt noch ein Fläschchen (Gott sei dank hatte ich die Eingebung Pulver im Fläschchen und heißes Wasser in der Thermoskanne vorzubereiten) und dann legen wir uns zu viert auf die große Liegefläche im Bug – soooo gemütlich.

Als wir aufwachen ist schon alles sehr französisch. Papa geht mit beiden Kids Kaffee und Croissants holen und ich bringe mit Kirchenglocken und Taubengurren im Backround den Wohnwagen einigermaßen in Ordnung.

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Als ersten offiziellen Camping-Stopp haben wir „Guéret“ ausgewählt. Ich hatte im Voraus bereits einige mögliche Stops mit Campingplätzen rausgesucht, die wir anfahren können. Wir landen auf einem gemütlichen Platz an einem idyllischen See und es gibt die obligatorischen Urlaubs-Spaghetti.

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So entspannt der Nachmittag, so anstrengend ist die Nacht. Der große Bub fiebert und hat eine gehörig verstopfte Nase. Für uns heißt das häufig aufstehen, trösten und froh sein, eine ausführliche Reiseapotheke gepackt zu haben.

Glücklicherweise ist am nächsten Morgen der Spuk schon wieder vorbei und wir lümmeln gemütlich unserer geplanten Abreise am Nachmittag entgegen. Wir wollen ans Meer und haben vor diese Nacht bis Pyla-sur-Mer zu kommen. Während ich mit den Kids nochmal eine Runde am See entlang drehe, ruht der Mann sich für die Fahrt aus und bei schönstem Abendlicht und freien Straßen cruisen wir gen Süden.

 

 

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